Was Osteopathie kann…

…oder auch nicht???

„Ist kaputt, mach mal wieder heil!“
Würde ich ja gerne, aber leider habe ich keinen Zauberstab, der es in sekundenschnelle wieder richtet.
Ich kann helfen! Aber das braucht Zeit!

Wenn ein Pferd seit Jahren mit Verspannungen läuft, sich eine Schonhaltung angewöhnt hat, täglich über 16 Stunden in der Box steht und beim Reiten immer unwilliger wird, ist das ein Fall für eine/n Osteopath/in.
Und ein arbeitsintensiver Weg für den Besitzer. So ein Problem ist ja nicht über Nacht entstanden, auch wenn manche Reiter das glauben. So ein „Problempferd“ ist oft über Jahre „gemacht“ worden.

Natürlich kann ich als Osteopathin jetzt die Verspannungen lösen, ich kann auch Blockaden beheben und dann?
Dann läuft das Pferd erstmal wieder besser. Für eine gewisse Zeit.
Und dann?
Dann tritt das Problem oder sollte ich lieber schreiben, treten die diversen Probleme wieder auf.

Etwas was sich über Jahre aufgebaut hat, wird auch eine lange Zeit brauchen um wieder zu verschwinden. Aber es wird nur verschwinden, wenn der Pferdebesitzer etwas verändert und sich Zeit nimmt.

Albert Einstein sagte mal:
„Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.“

Die Osteopathie kann auf diesem Weg der Veränderung wunderbar begleiten und helfen.

Im günstigsten Falle läuft es für das Pferd so ab, dass der Besitzer als erstes die Bewegungsbedingungen/Stehzeiten überdenkt, dann die Bewegung und das Training dem „Problempferd“ anpasst und dann in regelmäßigen Abständen osteopathische Hilfe in Anspruch nimmt.

Ich freue mich immer wieder, wenn ich Pferd und Reiter auf diesem Weg begleiten kann.
Und ich freue mich über das Umdenken, das so langsam in der Pferdehaltung, im Training und im Umgang mit dem Pferd passiert.
Wir sind sicherlich noch lange nicht da angekommen, wo wir hin wollen, aber wir sind auf einem richtig guten Weg!

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